Die Schöpfung
Die Bibel beschreibt die Schöpfung als ein bewusstes, vollkommenes und in sechs buchstäblichen Tagen vollendetes Werk Gottes. Mit seinem schöpferischen Wort rief Gott Himmel, Erde und alles Leben ins Dasein und freute sich über die Vollkommenheit seines Werkes. Jeder Schöpfungstag offenbart Gottes Weisheit, Macht und Liebe. Nach jedem Schritt sah Gott, dass sein Werk gut war, und nach der Erschaffung des Menschen bezeichnete er die gesamte Schöpfung als „sehr gut“. Die vollkommene Harmonie zwischen Himmel, Erde und allen Lebewesen war Ausdruck seines vollkommenen Wesens.
Der Mensch nahm dabei eine einzigartige Stellung ein. Adam und Eva wurden als Krone der Schöpfung nach Gottes Ebenbild geschaffen – mit Verstand, freiem Willen, moralischem Urteilsvermögen und der Fähigkeit, in enger Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer zu leben. Ihnen wurde die Verantwortung übertragen, die Erde zu bebauen und zu bewahren sowie liebevoll über die übrige Schöpfung zu herrschen.
Betont wird, dass Gott sich an seinem vollendeten Werk freute. Die Schönheit, Ordnung und Vollkommenheit der Schöpfung spiegelten seinen Charakter wider. Der siebte Tag wurde von Gott gesegnet und geheiligt, damit der Mensch in besonderer Weise an die Schöpfung erinnert wird und in der Gemeinschaft mit seinem Schöpfer Ruhe, Freude und Anbetung findet.
Die 6-Tage-Schöpfung
Die biblische Schöpfungswoche bildet die Grundlage des bis heute bekannten Sieben-Tage-Rhythmus. Nach dem Bericht in 1. Mose 1–2 schuf Gott die Welt in sechs Tagen und ruhte am siebten Tag. Diesen Tag segnete und heiligte er als besonderen Ruhetag. Der wöchentliche Rhythmus von sechs Tagen Arbeit und einem Tag der Ruhe geht somit nicht auf astronomische Zyklen zurück, sondern auf das Vorbild des Schöpfers selbst. In der Bibel dient dieser Rhythmus als Erinnerung an Gottes Schöpfermacht, an die Vollkommenheit seiner Schöpfung und an die Einladung, regelmäßig Zeit für Ruhe, Gemeinschaft mit Gott und geistliche Erneuerung zu nehmen.
Belege eines liebevollen Schöpfers
Gott hat jedes Tier mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die genau auf seinen Lebensraum, seine Nahrung und seine Aufgabe in der Natur abgestimmt sind.
Auch die Bionik zeigt, wie viele technische Lösungen des Menschen bereits in erstaunlicher Vollkommenheit in der Natur vorhanden sind. Der hochkomplexe Aufbau der Zelle, die präzise Speicherung biologischer Information und die miteinander verbundenen Naturkreisläufe weisen auf außergewöhnliche Ordnung hin. Selbst die grundlegenden Gesetze der Quantenphysik zeigen eine Wirklichkeit von erstaunlicher Struktur, Präzision und Tiefe. Für den Glaubenden bilden diese „Wunder der Natur“ gemeinsam starke Hinweise auf einen weisen, schöpferischen und liebevollen Gott.
Evolution oder Kreation ?
Werner Renz führt Gespräche mit Wissenschaftlern wie dem Astrophysiker Prof. Dr. Fritz Bosch und dem Quantenphysiker Prof. Dr. Gottfried Münzenberg.
Astronomie und Quantenphysik
Werner Renz spricht mit Prof. Dr. Fritz Bosch darüber, welchen Einfluss Quantenphysik auf Sterne und Materie hat und vor welchen Rätseln wir heute stehen.
War am Anfang das Wort oder der Zufall ?
Quantenphysik zwischen Schöpfung und Evolution. Werner Renz im freien Gedankenaustausch mit dem Astrophysiker Prof. Dr. Fritz Bosch.
Was ist der Urknall? Was ist Information?
Quantenphysik zwischen Naturwissenschaft und Philosophie. Werner Renz hat bei dem Astrophysiker Prof. Dr. Fritz Bosch nachgefragt.
Schöpfung und Quantenphysik
Ist die Schöpfung schon abgeschlossen oder geht sie heute noch weiter? Werner Renz spricht mit den Quantenphysikern Prof. Dr. Gottfried Münzenberg und Prof. Dr. Fritz Bosch über dieses Thema.